Kennenlernspiele

Spiele und Methoden

Entwurf: noch nicht von Jugendwarten fachlich geprüft

Das Wichtigste in Kürze

  • Kennenlernspiele helfen am Anfang eines Jahres und wenn neue Kinder dazukommen. Sie lösen die Stimmung und bringen Namen ins Spiel.
  • Wähle das Spiel nach Gruppengröße und Alter. Mit sehr jungen Kindern spielt man kurz und einfach, mit Älteren darf es etwas kniffliger sein.
  • Niemand muss mitmachen. Wer sich nicht traut, schaut zu und steigt später ein.
  • Halte die Regeln kurz und zeig das Spiel einmal vor, bevor ihr anfangt.
  • Feuerwehr einbauen: Statt Hobbys fragt man nach Lieblingsfahrzeug oder Lieblingsgerät. So lernt man die anderen und zugleich Fachbegriffe.

Namen lernen

  • Namensball: Alle stehen im Kreis. Wer den Ball hat, sagt seinen Namen und wirft ihn zu einem anderen. Später ruft man den Namen des Fängers, bevor man wirft.
  • Namenskette: Das erste Kind sagt seinen Namen. Das nächste wiederholt ihn und nennt seinen eigenen. So geht es reihum, die Kette wird immer länger.
  • Namensschilder mit Bastelspaß: Jedes Kind gestaltet ein Namensschild und schreibt dazu ein Wort, das zu ihm passt. Das Schild trägt es in den ersten Gruppenstunden.
  • Stille Post mit Namen: Ein Name wird leise im Kreis weitergegeben. Das Ergebnis ist oft lustig. Zum Schluss stellt sich jeder noch einmal richtig vor.

Mehr voneinander erfahren

  • Zwei Wahrheiten, eine Lüge: Jedes Kind sagt drei Sätze über sich, davon ist einer erfunden. Die anderen raten.
  • Steckbrief-Interview: Die Kinder gehen zu zweit zusammen und stellen sich gegenseitig Fragen. Danach stellt jeder sein Gegenüber der Gruppe vor.
  • Aufstellen nach Merkmalen: Alle stellen sich in einer Reihe nach Geburtsmonat, Schuhgröße oder Entfernung des Wohnorts auf, ohne zu sprechen. Das fördert die Zusammenarbeit.
  • Die Feuerwehr-Karte: Jedes Kind zieht eine Karte mit einem Fahrzeug oder Gerät und stellt sich in Pantomime vor. Die Gruppe rät.

Spiele für Neue in der Gruppe

  • Die Ankommens-Runde: Zu Beginn jeder Stunde sagt jedes Kind kurz, wie es ihm geht, zum Beispiel mit einer Daumen-Geste.
  • Patenschaft: Ein erfahrenes Kind übernimmt für einige Stunden die Betreuung eines neuen Kindes und zeigt ihm die Wache.

Tipps für Betreuer

  • Spiele Spiele selbst mit. Das nimmt Hemmungen.
  • Achte auf leise Kinder und gib ihnen die Chance, ohne Druck mitzumachen.
  • Wechsle zwischen ruhig und aktiv, damit alle bei der Sache bleiben.
  • Plane Reserve ein, falls ein Spiel schnell vorbei ist oder nicht ankommt.