Die Jugendflamme

Das kannst du lernen

Entwurf: noch nicht von Jugendwarten fachlich geprüft

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Jugendflamme ist ein Abzeichen der Jugendfeuerwehr. Du bekommst es, wenn du zeigst, was du gelernt hast.
  • Es gibt drei Stufen: Stufe 1 (gelb), Stufe 2 (gelb und orange) und Stufe 3 (gelb, orange und rot).
  • Du trägst immer nur die höchste Stufe, die du geschafft hast.
  • Geprüft werden Feuerwehrwissen, Technik, soziales Engagement und Sport.
  • Die genauen Aufgaben und das Alter hängen von deinem Landesverband und deinem Kreis ab. Frag deinen Jugendwart, was bei euch gilt.

Was ist die Jugendflamme?

Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens. Du machst eine kleine Prüfung mit praktischen Aufgaben. Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat einen Rahmen für ganz Deutschland vorgegeben. Die Länder und Kreise dürfen einzelne Bedingungen anpassen.

Die drei Stufen

  • Stufe 1: Das ist der Einstieg. Du zeigst, dass du die Grundlagen kannst.
  • Stufe 2: Du weißt mehr und kannst schwierigere Aufgaben lösen, zum Beispiel zu Fahrzeugen und Geräten.
  • Stufe 3: Das ist die Königsstufe. Hier wird viel verlangt, und oft musst du auch einen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen.

Zwischen den Stufen gibt es meist Wartezeiten, damit du in Ruhe lernst.

Was musst du in Stufe 1 können?

Das kann von Ort zu Ort verschieden sein. Häufig gehören dazu:

  • Einen Notruf richtig absetzen: Wo? Was? Wie viele? Wer ruft an? Warten auf Rückfragen.
  • Ein paar Knoten binden, zum Beispiel Mastwurf und Schotenstich.
  • Geräte kennen, zum Beispiel Schlauch, Strahlrohr und Verteiler.
  • Ein Thema, das du magst: Sport, Kultur, Musik, Soziales oder Umwelt. Dafür bringst du einen Nachweis mit.

Wichtig: Hör auf deinen Jugendwart. Er sagt dir, welche Aufgaben bei euch gefragt sind.

So bereitest du dich vor

  1. Lerne die Grundlagen hier auf der Seite: Notruf, Knoten, Schlauch und Strahlrohr, Feuerwehrautos, Ausrüstung.
  2. Übe praktisch mit deinem Jugendwart und deinen Freunden.
  3. Frag dich gegenseitig ab. Die Selbsttests helfen dabei.
  4. Hab keine Angst vor Fehlern. Aus Fehlern lernt man. Die Abnahme ist kein Weltuntergang.

Wenn du mehr wissen willst

  • Stufe 2 verlangt oft mehr Feuerwehrwissen (zum Beispiel Fragen zu Fahrzeugen und Geräten), einen Hindernislauf und eine Sportaufgabe.
  • Stufe 3 hat meist mehrere praktische Aufgaben an Stationen, auch mit Teamarbeit. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist oft Voraussetzung.
  • Die Altersgrenzen sind je nach Region verschieden. Manche Kreise beginnen mit Stufe 1 ab 10, andere ab 12 Jahren. Frag bei deinem Kreis- oder Stadtjugendwart nach.
  • Jedes Land darf seinen Namen auf das Abzeichen setzen.
  • Die Leistungsspange ist eine weitere Auszeichnung der Jugendfeuerwehr. Sie ist eine anspruchsvolle Gruppenprüfung für ältere Jugendliche.
  • Die Jugendflamme ist nicht verpflichtend. Sie macht aber Spaß und zeigt, was du kannst.