Das tragen Feuerwehrleute

Das ist die Feuerwehr

Entwurf: noch nicht von Jugendwarten fachlich geprüft

Das Wichtigste in Kürze

  • Feuerwehrleute tragen Schutzkleidung, damit ihnen bei Hitze, Rauch, Wasser und scharfen Kanten nichts passiert.
  • Zur Ausrüstung gehören: Helm, Jacke und Hose, Stiefel und Handschuhe.
  • Reflexstreifen machen sichtbar. Man erkennt Feuerwehrleute auch im Dunkeln und im Rauch.
  • Zieh die Schutzkleidung immer vollständig an, auch wenn es heiß ist. Sonst schützt sie nicht richtig.
  • Atemschutzgeräte tragen nur ausgebildete Feuerwehrleute ab 18 Jahren.

Was trägt ein Feuerwehrmann?

  • Helm: schützt den Kopf vor herabfallenden Teilen, Hitze und Stößen. Der Kinnriemen gehört immer fest geschlossen.
  • Feuerschutzhaube: Eine Haube aus Spezialstoff, die Hals und Ohren schützt. Sie wird unter dem Helm getragen.
  • Jacke und Hose: Sie halten Hitze, Wasser und Schmutz ab. Beide Teile überlappen sich, damit keine Lücken bleiben.
  • Stiefel: feste Schuhe mit rutschfester Sohle und Schutz für die Füße.
  • Handschuhe: schützen die Hände vor Hitze, Splittern und scharfen Kanten.
  • Reflexstreifen: Sie leuchten im Licht von Scheinwerfern.

Was ist mit dir in der Jugendfeuerwehr?

Du bekommst von deiner Jugendfeuerwehr passende Kleidung für Übungen. Frag deine Betreuer, was ihr bei welcher Übung anzieht. Zieh die Schutzkleidung immer ordentlich an und sag Bescheid, wenn etwas nicht passt oder kaputt ist.

Warum so viele Teile?

Jedes Teil hat eine eigene Aufgabe. Zusammen bilden sie einen Schutz, der den ganzen Körper deckt. Fehlt ein Teil, ist eine Stelle ungeschützt. Deshalb gilt: Alle Teile anziehen oder gar nicht mit.

Wenn du mehr wissen willst

  • Persönliche Schutzausrüstung heißt kurz PSA. Sie ist der letzte Schutz, wenn andere Maßnahmen nicht reichen.
  • Atemschutz: Ein Atemschutzgerät besteht aus einer Flasche mit Atemluft und einer Maske. Damit kann man im Rauch atmen. Es darf nur tragen, wer dafür ausgebildet und geeignet ist. Das ist erst ab 18 Jahren möglich.
  • Pflege: Schmutzige Schutzkleidung muss gereinigt werden. Ruß kann gesundheitsschädlich sein. Beschädigte Kleidung wird ausgetauscht.
  • Bei Hitze im Sommer gilt trotzdem: nichts weglassen, aber Pausen machen und viel trinken.
  • Nach dem Einsatz: Hände waschen, Gesicht reinigen und Kleidung nicht einfach mit nach Hause nehmen. So kommen Rußreste nicht ins Zimmer.