Das Wichtigste in Kürze
- Die Feuerwehr hilft, wenn Menschen oder Tiere in Not sind. Zum Beispiel bei Feuer, Unfällen, Sturm und Hochwasser.
- Ihre vier Aufgaben heißen Retten, Löschen, Bergen und Schützen.
- Die meisten Feuerwehrleute in Brandenburg machen das ehrenamtlich. Das heißt: in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung. Sie kommen trotzdem, wenn der Alarm kommt, auch nachts.
- Gerufen wird die Feuerwehr über den Notruf 112. Der Anruf ist kostenlos.
Die vier Aufgaben
- Retten: Menschen und Tiere aus Gefahr holen, zum Beispiel aus einem brennenden Haus oder einem verunglückten Auto.
- Löschen: Feuer bekämpfen. Dafür hat die Feuerwehr Wasser, Schläuche, Schaum und viele andere Geräte.
- Bergen: Dinge in Sicherheit bringen, zum Beispiel ein umgestürztes Fahrzeug oder einen Baum, der auf der Straße liegt.
- Schützen: Gefahren abwehren, bevor etwas passiert. Zum Beispiel bei einem Sturm, bei Hochwasser oder wenn gefährliche Stoffe auslaufen.
Wann kommt die Feuerwehr?
Die Feuerwehr kommt nicht nur bei Feuer. Sie hilft auch bei Verkehrsunfällen, wenn jemand eingesperrt ist, bei Sturmschäden, bei Wasser im Keller, wenn eine Katze auf dem Baum festsitzt oder wenn es nach Gas riecht.
Wer arbeitet bei der Feuerwehr?
- Freiwillige Feuerwehr: Das sind Frauen und Männer, die neben ihrem Beruf helfen. In fast jedem Ort in Brandenburg gibt es eine.
- Berufsfeuerwehr: In manchen größeren Städten arbeiten Feuerwehrleute als Beruf. Sie sind rund um die Uhr auf der Wache.
- Jugendfeuerwehr: Hier lernst du als Kind oder Jugendlicher schon vieles über die Feuerwehr. Bei echten Einsätzen bist du noch nicht dabei.
Wie kommt die Feuerwehr zu dir?
- Jemand wählt die 112.
- Die Leitstelle nimmt den Anruf an und fragt, was passiert ist.
- Die Leitstelle alarmiert die Feuerwehr, die am nächsten ist.
- Die Feuerwehrleute fahren mit Blaulicht und Martinshorn los.
Andere Fahrzeuge müssen dann Platz machen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Menschen die Feuerwehr durchlassen.