Sicher bei Hitze und Sonne

Sicher draußen und unterwegs

Entwurf: noch nicht von Jugendwarten fachlich geprüft

Das Wichtigste in Kürze

  • Hitze und Sonne können gefährlich werden, besonders bei Übungen, Zeltlagern und Wettkämpfen im Sommer.
  • Trinke regelmäßig, auch wenn du noch keinen Durst hast. Am besten Wasser oder Schorle.
  • Schütze dich vor der Sonne: Kappe, Sonnencreme, leichte Kleidung und Schatten, besonders mittags.
  • Bei Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit gehst du sofort in den Schatten und sagst einem Betreuer Bescheid.
  • Lass nie Kinder oder Tiere im geparkten Auto. Dort wird es in kurzer Zeit lebensgefährlich heiß.

Warum wird Hitze gefährlich?

Dein Körper kühlt sich durch Schwitzen ab. Dabei verlierst du Wasser. Wenn du nicht genug trinkst oder lange in der Sonne bist, kann dein Körper zu heiß werden. Das merkst du zuerst an Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. In Feuerwehrkleidung wird es noch heißer, denn sie schützt gegen Feuer und lässt wenig Wärme hinaus.

So schützt du dich

  1. Trinken: Hab immer eine Flasche dabei und trink in kleinen Schlucken über den Tag verteilt.
  2. Kopf bedecken: Eine Kappe oder ein Hut schützt vor einem Sonnenstich.
  3. Sonnencreme: Creme dich vorher ein, mit hohem Lichtschutzfaktor. Nach dem Schwitzen oder Baden noch einmal.
  4. Leichte Kleidung: Ein T-Shirt schützt die Schultern. Dunkle, dicke Kleidung staut Wärme.
  5. Schatten und Pausen: Besonders in der Mittagszeit. Bei Übungen in der Sonne machen die Betreuer Pausen.
  6. Essen: Leichte Kost mit Obst und Gemüse ist besser als schweres, fettiges Essen.

Wenn dir schlecht wird

Diese Zeichen sind Warnsignale:

  • Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • blasse, feuchte Haut oder ein roter, heißer Kopf
  • schneller Puls, Schwäche

Was du tust:

  1. Sofort in den Schatten oder in einen kühlen Raum gehen.
  2. Hinlegen oder hinsetzen und ausruhen.
  3. Einen Betreuer holen, am besten mit einem anderen Kind, damit du nicht allein bist.
  4. In kleinen Schlucken trinken.
  5. Kopf und Nacken mit einem feuchten, kühlen Tuch kühlen.

Sonnenstich und Hitzschlag

  • Sonnenstich: Die Sonne hat lange auf Kopf und Nacken geschienen. Der Kopf ist heiß und rot, der Nacken steif, dazu kommen Kopfschmerzen und Übelkeit. Geh in den Schatten und kühle Kopf und Nacken.
  • Hitzschlag: Der Körper ist stark überhitzt. Die Haut ist heiß und rot und manchmal trocken, die Person ist verwirrt oder wird bewusstlos. Das ist ein Notfall: sofort 112 anrufen! Bis Hilfe kommt, bringt man die Person in den Schatten und kühlt sie mit feuchten Tüchern.

Sonnenbrand

  • Raus aus der Sonne, die Haut kühlen und viel trinken.
  • Bei Blasen oder großen Flächen soll ein Arzt nachsehen.
  • Vorbeugen ist besser: Ein Sonnenbrand in der Kindheit ist ein Risiko für später.

Hitze und Feuerwehr

  • Bei Übungen in Schutzkleidung gibt es Trinkpausen und Pausen im Schatten. Die Betreuer achten darauf, aber du sagst auch selbst Bescheid, wenn es dir nicht gut geht.
  • Im Einsatz ist Hitze auch für Erwachsene ein Risiko. Deshalb gibt es Pausen und Getränke.
  • Im Zeltlager: Vor dem Ausflug in die Sonne eincremen, Kappe aufsetzen, Wasser mitnehmen.

Im Auto und in der Wohnung

  • Ein geparktes Auto heizt sich in der Sonne schnell auf. Kinder und Tiere dürfen nie allein darin bleiben, auch nicht „nur kurz“.
  • Siehst du ein Kind oder ein Tier allein in einem heißen Auto? Sag sofort Erwachsenen Bescheid und wähle die 112.
  • Zu Hause: Vorhänge zu, Fenster in den kühlen Stunden öffnen, viel trinken.

Wenn du mehr wissen willst

  • Wie viel trinken? Das hängt von Alter und Wetter ab. Wichtig ist, dass du regelmäßig trinkst.
  • Zeichen bei anderen: Wenn ein Freund plötzlich still wird, blass aussieht oder wackelig steht, hilf ihm und hole Hilfe.
  • Hilfe holen: Bei Verwirrung, Bewusstlosigkeit oder wenn es nicht besser wird, ruf die 112.

Siehe auch