Das Wichtigste in Kürze
- Das KLF (DIN 14530-24) ist ein leichtes Löschfahrzeug bis 4,75 t (LI) mit tragbarer Pumpe PFPN 10-1000 und Tank (mindestens 500 l) sowie Löschpulver.
- Besatzung: Staffel (1/5), Beladung für eine Gruppe (1/8).
- Es kann kleinere Brände selbstständig bekämpfen, auch ohne Löschwasserquelle.
- Entstanden 2004 wegen der EU-Führerscheinrichtlinie, später auf 4,75 t angehoben.
- Teilkennzahl in Brandenburg: 40. Keine hydraulischen Rettungsgeräte.
- Langname
- Kleinlöschfahrzeug
- Fahrzeugart (EN 1846-1)
- Löschfahrzeug
- Norm
- DIN 14530-24
- Gewicht
- Massenklasse LI, höchstens 4,75 t
- Besatzung
- Staffel (1/5); Beladung für eine Gruppe
- Pumpe
- tragbare Feuerlöschkreiselpumpe PFPN 10-1000
- Wasser
- mindestens 500 l, zusätzlich Löschpulver
- Teilkennzahl Brandenburg
- 40 (Kleinlöschfahrzeuge)
- Hinweis zu Maßen
- im Bayern-Auszug nicht aufgeführt, Herstellerangaben beachten
- Hinweis
- Die Beladungsangaben sind Auszüge aus der Normbeladung (Mindestausstattung nach bayerischer Norm). In Brandenburg und in deiner Wehr kann die Beladung abweichen, weil der Träger der Feuerwehr Zusatzbeladung bestellt. Maßgebend ist die Beladeliste deines Fahrzeugs. Funkrufnamen und Teilkennzahlen in Brandenburg stehen auf der Seite „Fahrzeugnamen verstehen“.
Steckbrief und Einsatz
Wofür wird es eingesetzt?
- Kleinbrände selbstständig bekämpfen, ohne auf eine Löschwasserversorgung angewiesen zu sein.
- Erstmaßnahmen und einfache Hilfeleistung in kleinen Orten.
- Taktische Einheit (Staffel, mit Gruppenbeladung zur Gruppe ergänzbar).
Besatzung und Fahrerlaubnis
- Staffel (1/5). Wegen LI (bis 4,75 t) mit kleinem Feuerwehrführerschein (Klasse B plus Fahrberechtigung) fahrbar.
Abgrenzung
- Leichter und günstiger als das TSF-W, hat im Gegensatz zum TSF einen eigenen Tank.
- Für fest eingebaute Pumpe und mehr Leistung gibt es MLF und LF 10.
- Ohne Rettungssatz (keine hydraulische Rettungsgeräte).
Beladung und Technik
Ausstattung
- Pumpe: tragbar, PFPN 10-1000.
- Wasser und Pulver: Tank mindestens 500 l, zusätzlich Löschpulver.
- Pressluftatmer, Druckschläuche B, C und D, Saugleitung, Strahlrohre.
- Handwerkszeug: Axt, Brechstange, Nageleisen.
- Leiter: vierteilige Steckleiter.
- Funkgeräte für den Einsatzstellenfunk.
Merksätze
- Keine Hilfeleistungsausstattung für Rettungsgeräte: Bei Verkehrsunfällen mit Eingeklemmten HLF oder RW nachfordern.
- Wasservorrat im Blick: Ein 500-l-Tank reicht nur für kurzen Angriff, Wasserentnahme früh vorbereiten.