HLF 10: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10

Fahrzeuge

Das Wichtigste in Kürze

  • Das HLF 10 (DIN 14530-26) ist ein LF 10 mit erweiterter Beladung für die technische Hilfeleistung: hydraulischer Spreizer und Schneidgerät und ein Satz Hebekissen.
  • Pumpe FPN 10-1000, Wasservorrat mindestens 1.000 l (kleiner als beim LF 10).
  • Besatzung: Gruppe (1/8). MII (9 bis 14 t), Klasse C. Maße 7,3 × 2,5 × 3,3 m.
  • Das H steht für Hilfeleistung.
  • Teilkennzahl Brandenburg: im Auszug nicht aufgeführt.
Langname
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 10
Fahrzeugart (EN 1846-1)
Löschfahrzeug
Norm
DIN 14530-26
Gewicht
Massenklasse MII (9 bis 14 t)
Besatzung
Gruppe (1/8)
Pumpe
FPN 10-1000
Wasser
1000 l nutzbar
Teilkennzahl Brandenburg
im vorliegenden Auszug nicht aufgeführt
Maße (Bayern-Norm)
Länge 7,3 m, Breite 2,5 m, Höhe 3,3 m
Hinweis
Die Beladungsangaben sind Auszüge aus der Normbeladung (Mindestausstattung nach bayerischer Norm). In Brandenburg und in deiner Wehr kann die Beladung abweichen, weil der Träger der Feuerwehr Zusatzbeladung bestellt. Maßgebend ist die Beladeliste deines Fahrzeugs. Funkrufnamen und Teilkennzahlen in Brandenburg stehen auf der Seite „Fahrzeugnamen verstehen“.
HLF 10 einer Freiwilligen Feuerwehr (Magirus auf Iveco-Fahrgestell)
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 10) Foto: Emergency.germany, CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons, verkleinert

Steckbrief und Einsatz

Was ist anders als beim LF 10?

  • Zusätzlich: hydraulischer Spreizer und Schneidgerät, Satz Hebekissen (siehe Seiten „Spreizer, Schneidgerät und Rettungszylinder“ und „Hebekissen“).
  • Weniger Wasser: 1.000 statt 1.200 l.
  • Pumpe gleich: FPN 10-1000.

Wofür wird es eingesetzt?

  • Brandbekämpfung und Verkehrsunfälle.
  • Hilfeleistung im kleinen bis mittleren Umfang.

Beladung und Technik

Beladung (Normauszug Bayern)

  • Pumpe: FPN 10-1000. Wasser: mindestens 1.000 l. Schaummittel 120 l.
  • Schläuche: 14 B, 12 C, Schnellangriff.
  • Atemschutz: 4 Geräte.
  • Hilfeleistung: Rettungsbrett, Verkehrsunfallkasten, Flutlichtstrahler, Tauchmotorpumpe, Kettensäge, Stromerzeuger, Säbelsäge, hydraulischer Spreizer und Schneidgerät, Satz Hebekissen, Systemtrenner, Wärmebildkamera, 1 MRT und 4 HRT.
  • Zusatzbeladung nach einsatztaktischem Erfordernis (DIN 14800-18), zum Beispiel Kombinationsfilter, Krankentrage, Notfallrucksack.

Merksätze

  • Verkehrsunfall: HLF-Besatzung arbeitet nach Plan (Sichern, Erstmaßnahmen, technische Rettung, siehe Seiten „Verkehrsunfall Pkw“).
  • Schwere Lagen (Lkw, Bus, Bahn): zusätzlich RW.

Siehe auch