SW-KatS: Schlauchwagen Katastrophenschutz

Fahrzeuge

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS) gehört zur Zusatzausstattung des Bundes und dient der Löschwasserförderung über lange Wegstrecken.
  • Beladung: 2.000 m B-Schlauch in Kassetten (je 10 Schläuche), Tragkraftspritze (bis 1.500 l/min), Faltbehälter (5.000 l).
  • Verlegen im Schritttempo: zwei Leitungen zu je 1.000 m oder eine Leitung von 2.000 m.
  • Allradantrieb, auch als Logistikfahrzeug nutzbar.
  • Zusammenspiel: LF-KatS und Tanklöschfahrzeuge.
Langname
Schlauchwagen Katastrophenschutz (Ergänzende Ausstattung des Bundes für den Zivilschutz)
Zweck
Löschwasserförderung über lange Wegstrecken, Logistik
Beladung
2.000 m B-Schlauch (Kassetten zu 10 Schläuchen), Tragkraftspritze bis 1.500 l/min, Faltbehälter 5.000 l
Antrieb
Allradantrieb
Hinweis
Die Beladungsangaben sind Auszüge aus der Normbeladung (Mindestausstattung nach bayerischer Norm). In Brandenburg und in deiner Wehr kann die Beladung abweichen, weil der Träger der Feuerwehr Zusatzbeladung bestellt. Maßgebend ist die Beladeliste deines Fahrzeugs. Funkrufnamen und Teilkennzahlen in Brandenburg stehen auf der Seite „Fahrzeugnamen verstehen“.
Schlauchwagen des Katastrophenschutzes (SW-KatS), Landkreis Hof
Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS) Foto: Naalicher-Ozinder, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons, verkleinert

Steckbrief und Einsatz

Einsatz

  • Verlegen während der Fahrt: Die Kassetten erlauben das Auslegen im Schritttempo. Möglich sind zwei Leitungen zu je 1.000 m oder eine Leitung von 2.000 m.
  • Tragkraftspritze: am Entnahmepunkt oder als Verstärkerpumpe in der Leitung, um Strecke und Höhenunterschiede zu überwinden.
  • Faltbehälter: Pufferbehälter für Tankfahrzeuge oder den Pendelverkehr.
  • Einsatzgebiete: Waldbrand, Hochwasser, große Lagen mit langer Wasserstrecke.

Zusammenspiel

Der SW-KatS arbeitet mit LF-KatS (Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz: Gruppenbesatzung, 1.000 l Löschwasserbehälter, Faltbehälter 5.000 l, 600 m B-Schlauch) und Tanklöschfahrzeugen zusammen. Mehr zur Wasserförderung auf den Seiten des Bereichs „Wasserversorgung“.

Technik

Merksätze

  • Strecke planen: Höhenunterschiede und Verstärkerpumpen früh einplanen (siehe Seite „Wasserförderung über lange Schlauchstrecken“).
  • Verlegeweg frei: Fahrzeug darf nicht abbremsen oder abbiegen, wenn Schlauch läuft.

Siehe auch