Das Wichtigste in Kürze
- Planspiel für Gruppenführer: Auf einem Dorfteich ist ein Kind durch das dünne Eis gebrochen und hält sich am Rand des Lochs fest. Du führst die Gruppe des ersten Löschfahrzeugs.
- Du erkundest, stellst Fahrzeuge frei an über 40 Standorten auf (Rundweg, Zufahrt, Ufer, Parkplatz) und gibst bis zu zehn Befehle aus einem großen Katalog.
- Thema: Eigensicherung zuerst, die Leine über die Person, Tauchergruppe mitalarmieren, Unterkühlung.
- Am Ende bekommst du Prozent und zu jeder Entscheidung eine Rückmeldung mit Verweis auf die passende Seite, auch als PDF.
- Es ist eine Übung ohne Anmeldung. Das Ergebnis bleibt auf deinem Gerät.
Planspiel: Kind im Eis eingebrochen: Eigensicherung, Leine, Eisrettung, Taucher nachfordern. Mit Lageplan und Alarmdepesche. Das Planspiel läuft direkt im Browser, ohne Anmeldung.
Worum geht es?
- Die Lage: Ein Kind (9 Jahre) ist auf dem Dorfteich eingebrochen und hält sich am Rand fest. Das Eis ist dünn und bricht immer wieder, ein Helfer ist schon eingebrochen. Der Vater will auf das Eis. Bei 0 °C Wassertemperatur liegt die Überlebenszeit unter 30 Minuten.
- Deine Aufgabe: Du entscheidest, was du erkundest, wo die Fahrzeuge stehen und welche Befehle du in welcher Reihenfolge gibst. Du forderst Tauchergruppe, Boot und Notarzt nach.
- Es gibt mehrere gute Lösungen. Bewertet werden Regeln wie Leine als erste Maßnahme, kein Retter ungesichert und Rettungsweste mit Leinensicherung.
Das übst du
- Zuerst die Leine: Du wirfst den Beutel über die Person hinweg, ohne das Eis zu betreten. Wurfweite etwa 15 m.
- Eigensicherung: Wer das Eis betritt, trägt eine Rettungsweste (mindestens 150 N), hängt an der Leinensicherung (Brustbund vorn) und trägt keinen Helm. Niemand geht ungesichert ins Wasser.
- Bei jedem Eisunfall eine Tauchergruppe mitalarmieren. Mit Atemschutzgeräten taucht niemand.
- Nach der Rettung: Unterkühlung erkennen, schonend waagerecht lagern, Notarzt.
Vorher lesen
- H:Person im Wasser/Eis und Eisrettung: Eisunfälle
- Wasserrettung: Ertrinkende und Strömung und Persönliche Schutzausrüstung
- FwDV 3 und der Lernpfad Gruppenführer
So läuft das Planspiel
- Alarm und Lage: Alarmdepesche, Funksprüche und Lageplan.
- Erkundung: Du stellst wenige Fragen und bekommst sofort die Antwort, wie im Einsatz. Wähle die Fragen mit Bedacht. Nebensächliches kostet dich eine Frage und Punkte.
- Lagemeldung: Du meldest der Leitstelle, was passiert ist, wie die Lage ist und was du brauchst.
- Fahrzeugaufstellung: Du wählst für jedes Fahrzeug einen Standort in der Liste oder tippst einen Standort im Plan an.
- Befehle: Du tippst Maßnahmen an, sie werden in eine Reihenfolge eingereiht, die du ändern kannst. Optional legst du die Einheit fest.
- Eine Lage später: Die Lage entwickelt sich. Neue Funksprüche zeigen, was deine Entscheidungen bewirkt haben.
- Neue Befehle: Du reagierst mit einer zweiten, kurzen Befehlsrunde.
- Auswertung: Ergebnis in Prozent, deine Aufstellung neben einer guten Aufstellung (mit farbigen Bereichen), deine Befehle und zu jeder Regel eine Begründung. Danach kannst du das Ergebnis als PDF speichern.
- Wenn du das Fenster schließt, merkt sich dein Gerät den Stand. Beim nächsten Mal kannst du weiterspielen.
Was heißt das für dich?
- Mach das Planspiel mehrmals und probiere andere Lösungen aus.
- Maßgeblich sind die Vorgaben deiner Wehr, die Alarm- und Ausrückeordnung und die Weisungen der Einsatzleitung. Ort, Teich und Personen im Planspiel sind erfunden. Die Handgriffe der Eisrettung übst du praktisch mit deiner Wehr und nie allein. Siehe Eisrettung.
- Alarmierung
- H:Person im Wasser/Eis, LF 10, RTW; Boot, Tauchergruppe und Notarzt nur nach Nachforderung
- Lage
- Kind etwa 26 m vom Steg im Eis eingebrochen, Eis höchstens 4 cm, Wasser etwa 1 °C, Dämmerung, minus 3 Grad
- Deine Rolle
- Gruppenführer auf dem ersten Löschfahrzeug
- Besonderheit
- Lageplan mit Entfernungsringen von 10, 20 und 30 m um die Einbruchstelle
- Auswertung
- Regeln mit Prozent, kritische Fehler begrenzen das Ergebnis