Stromerzeuger und Beleuchtung

Geräte

Das Wichtigste in Kürze

  • Leitungen: insgesamt höchstens 100 m (zwei Rollen zu je 50 m, Querschnitt 2,5 mm²), vollständig abrollen, nur genormte Feuerwehr-Leitungen H07RN-F.
  • Stromerzeuger nur im Freien betreiben, nicht im Ex-Bereich, Abgasschlauch anschließen, nicht während des Laufs betanken.
  • „Motor geht vor“: erst Verbraucher mit Motor, zuletzt ohmsche. Nie mehr kW als kVA anschließen.
  • Schutz des Erzeugers: Schutztrennung mit Potentialausgleich, Isolationsüberwachung. Meldet sie einen Fehler, Einheitsführer informieren, Fehlerquelle suchen.
  • Nach jedem Einsatz: Sichtprüfung und Schutzleiterprüfung, alle 12 Monate durch den Gerätewart, regelmäßig durch Elektrofachkraft.
Leitungslänge
insgesamt höchstens 100 m (zum Beispiel 2 × 50 m), Geräteanschlussleitungen bis 10 m zählen nicht
Gesamtlänge bei mehreren Verbrauchern
Spannung × Länge höchstens 100.000 V·m: 400 m bei 230 V oder 250 m bei 400 V
Leitungsroller
Querschnitt 2,5 mm², Typ H07RN-F, Steckvorrichtungen IP 67
Flutlichtstrahler
mindestens 10 Minuten abkühlen vor dem Abbau, nie anspritzen
Speisung
nur Feuerwehr-Stromerzeuger oder Personenschutzschalter max. 30 mA, IP 54 (FwDV 1)
Stromerzeuger in einem Geräteraum eines Feuerwehrfahrzeugs
Stromerzeuger (8 kVA) auf einem Tanklöschfahrzeug Foto: Christoph Ziehr, CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons, verkleinert

Einsatz

Strom verlegen

  1. Der ausführende Trupp rüstet sich mit Leitungsroller aus.
  2. Den Stecker des Verbrauchers vor dem Auslegen an die Steckdose der Verbindungsleitung anschließen (gegen Verschmutzung). Blindkupplungen zum Schutz miteinander kuppeln.
  3. Leitung vollständig abrollen, ein Rest kommt in Buchten. Stolperfallen vermeiden.
  4. Der Maschinist nimmt den Stromerzeuger in Betrieb und steckt den Stecker erst an, wenn alles aufgebaut ist.
  5. Reicht die Leitung nicht, kann mit einem zweiten Leitungsroller verlängert werden. Mehr ist nicht zulässig.
  • Schutz der Leitung: vor scharfen Kanten, Feuer, heißen Teilen, Säuren und Laugen. Steckverbindungen sind nur arretiert wasserdicht. Über Straßen nur mit Schlauchbrücken und Verkehrssicherung.
  • Ex-Bereich: nur ex-geschützte Leitungen und Rollen. Stromerzeuger gehört nicht in explosionsgefährdete Bereiche.

Einsatzgrundsätze Stromerzeuger

  • Nicht unter Last starten, nicht überlasten. Motor geht vor.
  • Nur im Freien, nicht im Gebäude und nicht im Ex-Bereich.
  • Abgasschlauch anschließen, Abgase so ableiten, dass niemand Atemgifte einatmet. Nichts Brennbares neben den heißen Abgasschlauch.
  • Kein Betanken bei laufendem Motor. Besser externe Kraftstoffversorgung (Dreiwegehahn mit Kanister). Beim Kanisterwechsel auf den internen Tank umschalten, danach zurück, so bleibt der Tank als Reserve. Kraftstoffhahn beim Transport schließen.
  • Umpumpen brennbarer Flüssigkeiten: Gehäuse erden (Potentialausgleich), sonst entstehen Funken durch statische Aufladung.
  • Überflutete Bereiche mit erhöhter Gefährdung (DGUV Information 203-052): Stromerzeuger mit Isolationsüberwachung darf mehrere Verbraucher speisen, ohne Isolationsüberwachung nur einen.
  • Wirklich keine USV: Ein Stromerzeuger gleicht Ausfälle oder Spannungsschwankungen nicht aus.

Beleuchtung

  • Handscheinwerfer und Kopfleuchte: netzunabhängig, zum Vorgehen. In Ex-Bereichen nur zugelassene Typen, dort nicht öffnen. Nicht mit farbiger Scheibe als Verkehrswarnung benutzen, dafür gibt es zugelassene Warnleuchten.
  • Flutlichtstrahler leuchten die Einsatzstelle blend- und schattenfrei aus. Aufbau mit Abzweigstück, Strahler, Aufnahmebrücke und Stativ mit Sturmverspannung.

Überflutete Bereiche: PRCD-S

  • Der PRCD-S (tragbare Personenschutzeinrichtung, DIN 14660) schützt Einsatzkräfte bei fehlerhafter fester Installation. Er prüft den Schutzleiter vor dem Einschalten und laufend, schaltet bei Fehlern (vertauschte oder unterbrochene Leiter, gefährliche Spannung) nicht ein oder sofort aus, Bemessungsdifferenzstrom höchstens 30 mA, Abschaltung in 200 ms, mit Prüftaste „Test“.
  • Nach Spannungsausfall muss man ihn bewusst neu einschalten.
  • Direkt in die Steckdose stecken und nur einen Verbraucher direkt anschließen, kein Leitungsroller oder Verteiler. Beim Hochwassereinsatz darf die Hausinstallation nicht überflutet sein.
  • Lässt er sich nicht schalten, gilt das Netz oder das Gerät als gefährdet. Herstellerangaben beachten.
  • Der PRCD-K für Stromerzeuger erfüllt die DIN 14660 nicht und ist beim Feuerwehr-Stromerzeuger nicht gefordert, dessen Schutz bieten Schutztrennung und Isolationsüberwachung.

Stromerzeuger verstehen

Leistung: kVA und kW

  • Scheinleistung (kVA) = Spannung × Strom ÷ 1000. Sie steht auf dem Typenschild des Stromerzeugers.
  • Wirkleistung (kW) = Scheinleistung × Leistungsfaktor (cos φ), die Leistung, die beim Verbraucher ankommt. Beispiel: 9 kVA × 0,8 = 7,2 kW. Mehr als 7,2 kW dürfen zusammen nicht angeschlossen werden.
  • Ohmsche Verbraucher (Halogenstrahler): kVA und kW gleich. Induktive Verbraucher (Motoren): brauchen mehr, dazu kommt ein Anlaufstrom.
  • Regel: Niemals mehr kW als kVA anschließen, Einschaltströme beachten. „Motor geht vor“: induktive Verbraucher zuerst anschließen und starten.

Bauarten und Normen

  • Tragbar (DIN 14685): ≥ 5 kVA (Teil 1, Wirkleistung ≥ 4 kW), < 5 kVA (Teil 2), Inverter ≤ 2 kVA (Teil 3, stabile Spannung für empfindliche IT- und Funkgeräte). Merkmale ab 5 kVA: Tragevorrichtung für mindestens 4 Personen, höchstens 200 kg, Tank für mindestens 1,5 Std. Volllast, Anschluss für Abgasschlauch, Angabe der maximalen Leitungslängen.
  • Fest verbaut (DIN 14686 und 14687), meist auf Rüstwagen, über Nebenantrieb oder Lichtmaschine vom Fahrzeugmotor angetrieben. Auf Hubrettern oft auf dem Drehgestell mit Fernstart auch vom Korb.
  • Drei Bauteile: Antrieb (Benzin- oder Dieselmotor), Generator (230 V einphasig, 400 V dreiphasig, 50 Hz), Bedienfeld.
  • Bedienfeld (≥ 5 kVA): Sicherungsautomaten 16 A, Steckdosen IP 67, Lastanzeige mit Überlastanzeige, Betriebsstundenzähler, Isolationsüberwachung (Ton und Licht, Quittiertaste), Schutzleiterprüfeinrichtung, Tankanzeige. Sicherungsautomaten sind keine Schalter und bleiben eingeschaltet.

Wie der Schutz funktioniert

  • Schutztrennung mit Potentialausgleich: Der Sternpunkt des Generators ist nicht geerdet (kein Kontakt zum Gehäuse), alle leitfähigen Gehäuse der Verbraucher sind über den Schutzkontaktstecker mit dem Potentialausgleichsleiter verbunden. Eine Erdung ist nur im Gefahrguteinsatz nötig (Ableitung statischer Aufladung).
  • Isolationsüberwachung: meldet, wenn der Isolationswiderstand zwischen aktiven Leitern und Potentialausgleich sinkt (beschädigte Leitung, defekter Verbraucher). Der Ton lässt sich quittieren, die Anzeige nicht, der Fehler bleibt. Vorgehen: Einheitsführer informieren, Fehlerquelle suchen und entfernen (meist ein Verbraucher), evtl. neu starten. Findet man ihn nicht: nur noch einen Verbraucher betreiben.
  • Leitungslänge: Die Schleife darf 1,5 Ω nicht überschreiten (der Schutzschalter löst bei 50 A in 0,2 s aus). Bei 2,5 mm² Kupfer sind das rund 218 m Leiter, also etwa 100 m Leitung (Hin- und Rückleiter). Bei 1,5 mm² nur etwa 60 m. Mehr als 100 m: Funktion des Überstromschutzes nicht mehr gewährleistet.
  • Gesamtlänge: Wegen der kapazitiven Erdung darf Spannung × Gesamtlänge aller Leitungen 100.000 V·m nicht übersteigen. Beispiel: 3 × 50 m bei 230 V und 3 × 50 m bei 400 V ergeben 94.500, das passt. 4 × 50 m je 230 V und 400 V ergeben 126.000, zu viel.
  • Fehlerkette: Ein Fehler (Leiter am Gehäuse) ist ungefährlich, die Isolationsüberwachung meldet. Bei einem zweiten Fehler in einem anderen Leiter muss der Schutzschalter in 0,2 s abschalten, damit die Berührungsspannung 50 V nicht übersteigt. Ist zusätzlich der Potentialausgleichsleiter unterbrochen, droht 230 oder 400 V am Gehäuse. Deshalb nach dem Einsatz prüfen.

Material und Prüfung

Leitungen, Stecker, Schutzarten

  • Leitung H07RN-F (harmonisiert, 450 V, Gummi, feindrähtig, mit Schutzleiter, z. B. 3G2,5): widerstandsfähig gegen Quetschen, Chemie, Hitze, UV, Ozon, Öl. Farblich auffällig (zum Beispiel gelb) empfohlen.
  • Steckvorrichtungen der Feuerwehr: IP 67. Schuko 230 V/16 A und 400 V/16 A (5-polig). Ex-Steckvorrichtungen mit Schalter und Verriegelung: Zusammenstecken nur spannungslos, keine Funken.
  • IP-Schutzart: erste Ziffer Fremdkörper/Staub (6 = staubdicht), zweite Ziffer Wasser (4 Spritzwasser, 5 Strahlwasser, 7 zeitweiliges Eintauchen, 8 dauerndes Eintauchen). Geräte im Feuerwehrdienst mindestens IP 44.
  • Schutzklassen: I Gehäuse mit Schutzleiter, II Schutzisolierung (Doppelquadrat, kein Schutzleiter), III Schutzkleinspannung (bis 50 V AC / 120 V DC). Klasse-II-Geräte lassen sich nicht auf Schutzleiter prüfen.
  • Leitungsroller: Form A und B, Form B zusätzlich Schutzklasse II, ggf. Thermo-/Überstromauslöser.

Weitere Geräte und Schutzausrüstung

  • Elektrowerkzeugkasten EWK-FW (DIN 14885, auf Rüstwagen, Gerätewagen und HLF 10/20): zweipoliger Spannungsprüfer, Schilder „Nicht schalten“ und „5 Sicherheitsregeln“, isolierte Schraubendreher, Zange, Seitenschneider, Schlüssel, Aufsteckgriff für NH-Sicherungen mit Stulpe, Isolierband, Kreide, Kabelbinder. Er erlaubt Freischalten, Sichern, Spannungsfreiheit feststellen.
  • Einreißhaken (DIN 14851): gegen mindestens 1.000 V isoliert.
  • Verkehrsunfallkasten (DIN 14800-13): isolierende Schutzhandschuhe Klasse 0 und isolierende Abdeckung (1000 × 1000 mm, etwa 1,6 mm dick).
  • Normale PSA schützt kaum: Gegen Hochspannung und Lichtbogen gar nicht, auch bei Niederspannung nicht. Es gilt Abstand halten oder freischalten. Nässe schafft Leitungsbrücken.
  • Frei- und Abschalten von Niederspannungsanlagen nur durch EFK oder EuP des Betreibers. Ausnahme: Hausinstallationen, hier dürfen auch unterwiesene Feuerwehrangehörige.

Teleskopierbare Geräte: Lichtmast und Einreißhaken

Teleskopierbare Einsatzmittel lassen sich in der Länge verstellen und platzsparend verlasten. Am bekanntesten sind das Stativ für den Lichtmast und der teleskopierbare Einreißhaken. Sie sind an vielen Unfällen beteiligt.

Gefahren:

  • Finger klemmen oder verbrennen (durch Reibung), wenn die Rohre schnell einfahren. Ohne Handschuhe wird sogar Haut mit eingezogen.
  • Die schwere Scheinwerferbrücke trifft Kopf oder Schulter, wenn man den Helm weglässt, weil man „ja nur abbaut“.
  • Beim Einreißhaken schnellt der Haken beim schnellen Ein- oder Ausfahren vor. Große Einsatzkräfte können vom nach unten gebogenen Haken getroffen werden. Wurde der einschiebbare Teil nicht mit der Feststellschraube gesichert, springt der Haken beim Herunterholen vom Fahrzeugdach plötzlich vor.
  • Umkippen des Lichtmastes bei Wind (Scheinwerfer in bis zu 4,75 m Höhe), auf unebenem oder nicht tragfähigem Boden.
  • Halogenscheinwerfer werden im Betrieb sehr heiß, Kontakt führt zu Verbrennungen.

Was hilft (T-O-P-Prinzip: erst technisch, dann organisatorisch, dann persönlich):

  • Technisch: Modelle mit Luftdämpfung. Beim Einfahren wird die Luft in den Rohren gedrosselt, das Gerät fährt langsam ein. Das Ausziehen ist dadurch etwas schwerer, das ist akzeptabel.
  • Organisatorisch: in Ausbildung und Übung die Bedienung üben, Standort und Standsicherheit prüfen, Feststellschrauben kontrollieren.
  • Persönlich: beim Bedienen volle PSA mit Helm und Handschuhen, beim Einfahren die Hände von den Rohren fernhalten.

Geräteanschlussleitungen und Kabeltrommeln

  • Haushaltskabeltrommeln gehören nicht in den Einsatz. Sie sind für Werkstatt und Veranstaltungen im Haus in Ordnung, aber nie für Einsatz oder Übung. Für den „rauen“ Betrieb gibt es genormte Feuerwehr-Leitungstrommeln (DIN 14680, Formen A, B und B1) mit säurebeständigem Kabel (2,5 mm²), isoliertem Tragegriff, einklappbarer Kurbel gegen unbeabsichtigtes Abwickeln, spritzwassergeschützter Ausführung (IP 44) und druckwasserdichten Steckverbindungen (IP 67). Bei den Formen B und B1 wird die Leitung vollständig abgerollt, der Strom wird über die fest angebaute Steckdose abgenommen.
  • Warum höchstens 100 m? Der Kreiswiderstand in der Fehlerschleife darf höchstens 1,5 Ohm betragen. Sonst kann ein Fehlerstrom über den Menschen fließen. Bei 2,5 mm² ergibt die Rechnung eine Länge von etwa 109 m, in der Praxis gelten höchstens 100 m zwischen zwei Verbrauchern.
  • Anschlussleitungen der Geräte: Verwendet wird die Leitung H07RN-F (gleichwertig H07BQ-F). Kürzere Geräteleitungen mit kleinerem Querschnitt (1,5 mm²) sind erlaubt, wenn sie höchstens 10 m lang sind und das Gerät wenig Leistung aufnimmt.
  • Schutzart der Geräte: mindestens IP 44 (spritzwassergeschützt). Schutzisolierte Geräte ohne Angabe der Schutzart dürfen nach den Herstellerangaben nicht im Regen oder bei Nässe eingesetzt werden, denn Nässe kann die Schutzisolierung unwirksam machen.
  • Steckvorrichtungen: Wo sie zeitweise in Wasser liegen können, sind druckwasserdichte Steckvorrichtungen nötig (DIN 49442, 49443, DIN EN 60309, IP 67). IP 67 heißt: Das Gerät hält 30 Minuten in 1 m Wassertiefe ohne Schaden. IP 68 (dauerhaftes Untertauchen) ist für die Feuerwehr nicht nötig.
  • Entspricht ein Gerät nicht, tauscht eine Elektrofachkraft Leitung und Stecker aus.

Prüfen und warten

  • Sichtprüfung vor jeder Übung und nach jeder Benutzung durch jede unterwiesene Einsatzkraft, ohne Dokumentation: Gerät auf Schäden, Leitungen und Stecker besonders. Defektes dem Einheitsführer melden.
  • Schutzleiterprüfung am Stromerzeuger (wenn vorhanden): nach jeder Benutzung (Maschinist) und alle 12 Monate (Gerätewart), mit Nachweis. Ablauf: Erzeuger starten, Prüfkabel in die Prüfbuchse, Selbsttest (grüne Lampe), mit der Spitze den Schutzleiter aller Steckdosen prüfen (grüne Lampe), Leitungsroller anschließen und am Ende prüfen, Verbraucher am blanken, unlackierten Gehäuseteil prüfen. Der Verbraucher darf dabei nicht leitend mit dem Erzeuger verbunden sein (auch nicht über das Fahrzeug).
  • Regelmäßige Prüfung nach DGUV Vorschrift 49 und DGUV Grundsatz 305-002 durch eine Elektrofachkraft mit Prüfnachweis, die EuP nur als Hilfskraft.
  • Wartung nach Herstellerangaben. Ältere Geräte müssen nur nachgerüstet werden, wenn es gefordert ist.

Sonderthemen

Erdung bei Gefahrgut

Beim Umpumpen brennbarer Flüssigkeiten wird die statische Aufladung abgeleitet. Die Erdung läuft vom Leckagebehälter über die Litzen in den Gefahrgutschläuchen zur Sammelschiene und zum Erdungsspieß, bis zum Auffangbehälter. Pumpe und Stromerzeuger sind über den Potentialausgleichsleiter verbunden, es reicht daher, entweder die Pumpe oder den Stromerzeuger zu erden.
Das Erdungsmaterial (DIN 14555) fährt auf Rüstwagen und Gerätewagen Gefahrgut: 50 m Kupferlitze 6 mm² auf Haspel mit Sammelschiene, Klemmzangen, Anschlusszwingen, Erdungsspieß.

Netzersatzanlagen (NEA) und Einspeisung

  • NEA halten bei Stromausfall wichtige Einrichtungen am Laufen. Stationär (fest im Gebäude, meist automatisch, mit Akku als USV) oder mobil (Stromerzeuger).
  • Feuerwehr-Stromerzeuger nach DIN 14685/14687 sind nicht zum Einspeisen in Gebäude gedacht: Sternpunkt nicht geerdet (ein Haus ist ein TN-Netz), Schutzeinrichtungen auf 100 m Leitung ausgelegt. Nur Geräte mit Duplexfunktion (nach DIN/TS 14684, Direktversorgung und Einspeisebetrieb, Stecker mit 1-Uhr-PE-Pin) dürfen einspeisen.
  • Mobile Einspeisung nur, wenn nötig und mit Netzbetreiber und Elektrofachkraft. Meist fehlt der Feuerwehr die Kenntnis der Hausinstallation. Vorher Solaranlagen und Blockheizkraftwerke abschalten oder trennen.
  • Stromerzeuger werden dann für den Einsatz fehlen.
  • Feuerwehrhaus: Auslegung wie der Hausanschluss mit einem Drittel Reserve, Ziel 72 Std. Betrieb unter Volllast, schwefelarmes Heizöl für stationäre Anlagen. Die Planungsnorm für Feuerwehrhäuser (DIN 14092-1) verlangt eine Einspeisemöglichkeit für einen mobilen Erzeuger nach DIN/TS 14684.
  • Rollen: Jede Einsatzkraft darf in vorgerüsteten Gebäuden Steckverbindungen bedienen, Maschinist und EuP die NEA, EFK unterstützt bei Bedarf. Bei Energieversorger-Anlagen unterstützt die Feuerwehr nur.

Siehe auch